Auf dem „Weg der Sterne“ zum „Ende der Welt“

Von Johannes Spiegel-Schmidt

Geschichtsträchtiger, legendenumwitterter Boden in Obanos, Spuren der Templer in Puente la Reina,
der unsterbliche
Txori und wieder Jordi, der wandernde Pilgerkoch

 

 18. Juni
Obanos – Cirauqui (12 km)

Die Herberge von Obanos hat einen beschaulichen Innenhof, wo ich beim Frühstück auf eine fromme Gemeinschaft aus Frankfurt stieß. Sie waren in den letzten 14 Tagen von Saint-Pied-de-Port über den Ibaneta-Pass, das Kloster Roncesvalles und Pamplona im Schneckentempo hierher gepilgert.

Ohne Hast darauf gefasst, was der Weg mit uns machtspanischer-jakobsweg

Sie hatten es nicht eilig, die Rücksicht auf die jeweils Schwächsten in der etwa ein Dutzend starken Gruppe war ihnen wichtig, was zu ständigen Rasten am Wegesrand und unzähligen Erfrischungspausen in den kühlen Bars führte. Sie hatten auf ihrer vierwöchigen Reise kein konkretes Ziel ins Auge gefasst: „Es ist vollkommen egal, wie weit wir kommen. An manchen Tagen schaffen wir nur fünf bis zehn Kilometer. Manchmal brauchten wir unterwegs einen ganzen Ruhetag. Orte, die uns gefallen, lassen wir in aller Ruhe auf uns wirken. Für uns steht im Vordergrund die religiöse Erfahrung, über die wir uns kontinuierlich austauschen. Wir lassen uns überraschen, was der Weg mit uns macht. Der Weg ist unser einziges Ziel.“ Ich wünschte ihnen einen „Buen camino!“

Daneben gab es in Obanos ein unverhofftes, herzliches Wiedersehen mit Peter, dem erklärten Homosexuellen aus Berlin und Hermann aus Siegen, bevor sie uneinholbar entfleuchten. Viele Weggefährten trifft man auf dem Pilgerpfad immer wieder, oft nach tagelangen Unterbrechungen.

Asketische Einsiedler im Dienste der Wein spendenden Gottesmutter

Obanos bedeutet auf Baskisch „Ort der alten Edelmänner“. Hier gab es im 12. und 13. Jahrhundert eine der ältesten demokratischen Institutionen Spaniens: die „Junta de Infanzones“, ein gewählter Rat aus Mitgliedern der Kirche, des niederen Adels, Händlern und Bauern. Er saß zu Gericht und begrenzte die Macht des Königs, bis er von diesem abgeschafft wurde. Sein Wahlspruch war: „Bleibt frei für ein freies Vaterland“.

Mit dem noblen Ort Obanos ist auch eine halblegendäre Geschichte von Mord und Sühne verbunden. Sie wird jeweils zu den geraden Jahren in der zweiten Juli- oder Augusthälfte im Freien vor der mittelalterlichen Ortskulisse als dramatisches Mysterienspiel unter Beteiligung fast aller 800 Dorfbewohner aufgeführt:

Die hochwohlgeborene Pilgerin Felicia verzichtet bei ihrer Rückkehr von Santiago de Compostela auf ihre bisherige, privilegierte Lebensweise einer Adligen. Sie entsagt Heirat und Hofstaat, um in den Bergen Navarras ein asketisches, gottgefälliges Leben im Dienste der Armen zu führen.

Ihr Bruder Wilhelm, Sohn des Herzogs von Aquitanien, macht sich auf, sie von diesem unstandesgemäßen Ansinnen abzubringen und an seinen Hof zurückzuholen. Da sie sich konstant weigert, seinem inständigen Werben und offenen Drohen nachzugeben, ersticht er sie schließlich im wütenden Affekt. In Rom bekennt er seine Freveltat und der Papst schickt ihn zur Abbüßung seiner Schuld auf Wallfahrt zum Apostelgrab nach Compostela. Doch das ist Wilhelm noch nicht genug. Auf dem Heimweg zieht er sich als Einsiedler auf einen hohen Berg bei Obanos zurück, um der „Wein spendenden“ Muttergottes, der baskischen Arnotegui zu dienen.

Nach einem frommen, an Wundern reichen Leben wird er ebenso wie seine Schwester als Schutzheiliger dieser Gegend verehrt. Zu seinem Festtag am Gründonnerstag wird sein silbernes Schädelreliquiar mit Wein und Wasser übergossen und die Einheimischen schwören darauf, dass allein die Berührung dieser Reliquie zu unzähligen Wunderheilungen geführt habe.

Santiago als Kraft strotzender Hüne macht ermatteten Pilgern Mutspanischer-jakobsweg

Nach einem flüchtigen Streifzug durch diese geschichtsträchtige Ortschaft verließ ich Obanos durch das alte, spitzbogige, zinnengekrönte Stadttor neben der monumentalen, gotischen Kirche. Kurz hinter dem Ort an der Kapelle San Salvador vereinigten sich die beiden großen Pilgerwege: der Aragonesische Weg, der vom Somport-Pass über Jaca verläuft und der Navarresische Weg vom Ibaneta-Pass über Roncesvalles und Pamplona.

In der Folge führt allein der „Camino francés“, der Französische Weg immer nach Westen entlang des 42. Breitengrades bis Santiago. An dieser Schnittstelle bei der Kapelle San Salvador steht das »Denkmal für die Pilgerwege«. Zur Linken erhebt sich der Monte Arnotegui mit der Wallfahrtskapelle des Heiligen Wilhelm. Einen guten Kilometer weiter, wo die Straße von Pamplona einmündet, beeindruckt das „Monumento al peregrino“: Jakobus im klassischen Pilgeroutfit mit Muschel, Stab und Kürbisflasche als voranschreitender, kraftstrotzender Hüne, der Wind und Wetter trotzt. So viel Energie, Mut, Zuversicht und Schwung, wie von dieser mächtigen Bronzeskulptur ausgeht, wünscht man sich manchmal als kleiner, ermatteter Pilger.

Das drei Kilometer von Obanos entfernte Puente la Reina verdankt seinen Namen der Königin Dona Mayor, der Frau Sanchos des Großen von Navarra, oder ihrer Nichte Stephanie, die im 11. Jahrhundert eine Brücke über den wasserreichen Arga-Fluss bauen ließ. Solche Brücken ersparten den Pilgern die mühevolle Suche nach Flussfurten oder teure Fährdienste und lenkten die Pilgerströme hier vorbei. Unter gezielter Förderung der Krone siedelten sich ab 1090 immer mehr Handwerker und Kaufleute an, darunter viele Franzosen. So entstand bald ein blühendes Gemeinwesen, dem schon Anfang des 12. Jahrhunderts das Stadtrecht verliehen wurde. 1142 wurde der Ort den Tempelrittern übergeben gegen die Auflage, die Pilger unentgeltlich zu bewirten. Nach Auflösung des Templerordens 1312 ging ihr Vermögen an die Johanniter über.

Ein Kruzifix als Symbol der großen Muttergöttin der Kelten

Entlang der zentralen Achse Rua Mayor wuchs ein ummauertes Viertel mit Kirchen, wappengeschmückten Adelshäusern und Pilgerhospizen, das bis heute viel von seinem mittelalterlichen Flair bewahrt hat. Die ehemalige Templerkirche Iglesia del Crucifijo, die ursprünglich einer Schwarzen Madonna geweiht war, ist seit dem 15. Jahrhundert nach einem ungewöhnlichen Kreuz in Y-Form benannt, das der Legende nach von rheinländischen Pilgern bis hier herunter geschleppt wurde. Ich schrieb dazu in meinem ersten Spanien-Reisebuch:

„Das Kruzifix hat die Form einer Baumgabel, doch schaut man genauer hin, so verlängert sich auch der Stamm hinter dem Corpus, was zu der Form einer Gänsepfote – dem Symbol der keltischen Großen Muttergöttin – führt. Das Kreuzesopfer scheint hier einer matriarchalen Idee geweiht zu sein, als Rückkehr in den mütterlichen Lebensbaum.“

Der ergreifende, gotische Corpus Christi, der sich in der Agonie seines Todeskampfes aufbäumt, scheint auf den Lippen die Worte zu tragen: „Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ Gleichzeitig spiegelt sich darin eine merkwürdige Zuversicht, eine Übereinstimmung mit dem von oben Geschickten, sei es, wie es wolle. Ich fühlte mich an ein tiefgründiges Gedicht über den „Lächelnden Christus“ am Kreuz erinnert: „Ich lächle, trotz aller Schmerzen, trotz aller Scham und Schandeweil ich Euch dennoch liebe.“

Die Santiago-Kirche im Ortszentrum mit einem für Navarra typischen, romanischen Zackenbogenportal birgt eine berühmte, auf vielen Postkarten abgelichtete Statue des hl. Jakobus als Pilger.

Nach den ausgiebigen Besichtigungen erledigte ich in der Hinterkammer eines Schreibwarenladens erst einmal die aufgelaufenen E-Mail-Schulden an meine FreundInnen in der Heimat, bevor ich mich um meine Neuverproviantierung kümmerte.

Dann ließ ich mich in der belebten Fußgängerzone in einem Café nieder. Der vorbeirauschende Pilgerstrom hatte gegenüber den letzten Tagen deutlich zugenommen, denn die meisten wählten die klassische Route über Roncesvalles. Mir wurde fast ein wenig bange bei dem Gedanken, dass jetzt wahrscheinlich Schluss war mit der Einsamkeit und Geruhsamkeit und dass täglich der elende Wettlauf um die knappen Schlafplätze einsetzen könnte.

Bald kam zudem Steffi mit ihrer Entourage vorbei. Sie wollte heute hier übernachten und tagsüber ausspannen, Wäsche waschen und sich im Schwimmbad aalen, das eine der drei örtlichen Pilgerherbergen anbot. Schließlich erschien auch noch Jordi, der Probleme mit seinen Wanderschuhen hatte und gar nicht mehr wusste, wie er auftreten sollte. Es war fast Mittag geworden, bis ich mich mit ihm nach einem gemächlichen Plausch bei Milchkaffee und Cola bei glühender Hitze auf den Weiterweg machte.

Der Weg Dein Gesang, die Müdigkeit Dein Gebet, am Ende Schweigen

In der Herberge des Priesterseminars Padres Reparadores fand ich noch eine ergreifende Pilgerlyrik, die mir aus der Seele sprach und die ich hier übersetzen möchte:

Der Weg Dein Gesang,
die Müdigkeit Dein Gebet,
am Ende wird Dein Schweigen zu Dir reden.

Wandere,
allein, mit anderen,
aber lass los von Dir selbst.
Du schufst Dir Rivalen
und wirst Gefährten finden,
Du stelltest Dir Feinde vor
und wirst Freunde machen.

Wandere,
Dein Verstand weiß nicht,
wohin die Schritte
Dein Herz führen.

Wandere,
Du wurdest geboren, um den Weg zu machen,
den des Pilgers.
Es ist ein anderer Weg zu Dir
und er sucht Dich,
damit Du ihn finden kannst.
In Santiago, dem Ziel des Weges,
im Heiligtum, in der Tiefe
Deines Herzens.

ER ist Dein Friede.
ER ist Deine Freude.
Brich auf,
Gott ist schon mit Dir unterwegs.“

Txori, der unsterbliche Himmelsbotespanischer-jakobsweg

Wir verließen den Ort über die elegante „Brücke der Königin“. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts besaß sie auf ihrer Scheitelhöhe noch einen Torbogen mit einem Gnadenbild der hl. Jungfrau, das von einem kleinen Vogel, auf Baskisch Txori, regelmäßig gereinigt wurde, nachdem er vorher seine Flügel im Fluss benetzt hatte. Zur Zeit der Besetzung Navarras im Carlistenkrieg betrachteten die Einheimischen den Txori als Boten des Himmels, der ihnen in ihrer Not Trost spendete. Das nervte den feindlichen Kommandanten derart, dass er den Torbogen kurzerhand abreißen ließ, um diesem „abergläubischen Spuk“ ein Ende zu machen. Wenig später starb er urplötzlich eines unnatürlichen Todes, während der Txori über zahllose Volkslieder unsterblich wurde.

Hinter dem Kloster der Schwestern der Barmherzigkeit verließen wir halblinks die Landstraße. Der kleine Pfad windete sich durch eine Schlucht, nach einer halben Stunde galt es einen kleinen, aber ungemein steilen Pass zu erklimmen. Über Feldwege ging es weiter durch reizvolles, flaches Hügelland mit ausgedehnten Wein- und Getreidefeldern. Störend wirkte lediglich, dass die Nationalstraße nach Logrono in oft nur 20 Meter Entfernung parallel zum Pilgerweg entlang rauschte und es allgemein wenig Schatten gab. Nach 90 Minuten verdienten Schweißes erreichten wir das schon länger sichtbare Dorf Maneru. Neben dem spitzen Torbogen am Ortseingang stand ein schmuckes Pilgerkreuz aus dem 16. Jahrhundert. Vorbei an Kirche, Hauptplatz und Friedhof ging es erneut ins offene Feld.

Johannes tauft Jesus mit einer Pilgermuschel 05-238-spanischer-jakobsweg

Durch liebliche Kulturlandschaft zog sich der Weg nach Cirauqui, dessen kegelförmige Silhouette sich schon von Weitem abzeichnete. Nach Durchschreiten des Stadttores erwartete uns ein ausnehmend sauberes, mittelalterlich anmutendes Dorf mit schmucken, granitenen Häuserzeilen und freundlichen Blumenbalkonen.

Es ging ungemein steil hinauf zur romanischen Festungskirche San Román, die ein phantastisches Zackenportal mit fein ziselierten Bogenläufen und Kapitellen schmückte. Höchste Steinmetzkunst Im zentralen Christusmonogramm tauchen die Initialen für den Anfang und das Ende, das Alpha und das Omega, in vertauschter Stellung auf. Das Omega steht vom Betrachter aus links, zeigt nach Westen, zum Grab des Apostels in Santiago. Den barocken Überschwang im Inneren fand ich weniger berauschend. Vom Motiv her gefiel mir ein Altar mit der Taufe Jesu im Jordan, wofür Johannes ihn mit dem Wasser aus einer Jakobsmuschel übergoss. Gegenüber der Kirche lag in einem alten Bau die kleine Pilgerherberge mit den baskischen Namen Maralotx.

Gott existiert, aber nicht in der Kirche

Jordi war mit seinen Füßen am Ende und wollte unbedingt hier bleiben. Auch mir spanischer-jakobswegwar der Ort derart sympathisch und daneben die Hitze fast unerträglich, dass ich mich ihm anschloss, obwohl ich heute gerade mal 12 Kilometer gewandert war. Die besorgte, herzensgute Herbergsmutter, die selbst oft gepilgert war – das merkte man sofort an der spanischer-jakobswegForm ihres Umgangs mit den Gästen! – führte Jordi nach Inspektion seiner wunden Füße zu einem kleinen Schränkchen. Dort war Vieles aufgestapelt, was frühere Pilger zurückgelassen hatten, sei es, weil sie überflüssiges Gewicht abwerfen wollten oder ihnen irgendwas nicht mehr passte.

Zwischen diesem bunten Allerlei fischte Jordi ein Paar Stiefel heraus. Sie passten wie an gegossen. „Gott existiert, aber nicht in der Kirche!“, war sein kurzer Kommentar nach diesem wundersamen Fund, der in wenigen Worten prägnant andeutete, was unzählige Spanier empfinden: die himmelweite Kluft zwischen tiefer, persönlicher Religiosität auf der einen Seite und Enttäuschung, ja hasserfüllter Verachtung auf der anderen für die schmähliche Geschichte und den offiziellen Betrieb der spanischen Kirche, die Vielen nur noch als Heuchelei oder geistlose Routine erscheint. Einiges davon kann ich verstehen und nachvollziehen. Doch ich habe auch Arbeiterpriester an der Madrider Peripherie und spanischer-jakobswegLandpfarrer im kastilischen Hinterland getroffen, die sehr nahe am Puls des Volkes waren und eine ungemein engagierte, segensreiche Arbeit leisteten.

Ich liebe Dich – ich Dich nicht

Ich hatte mich inzwischen auf der herrlich schattigen Terrasse im ersten Stock niedergelassen, um meine Aufzeichnungen zu machen, als zwei Frauen herauskamen und ich mit einer von ihnen den üblichen Small Talk begann: „Woher kommst du?“ „Aus Ungarn“. Ich war erfreut, weil meine Mutter Ungarndeutsche ist, und kratzte den ersten ungarischen Brocken heraus, der mir ins Gedächtnis kam: „En szeredleg!“ich liebe dich!, worauf sie schroff entgegnete „en nem“ ich dich nicht.

Da wurde mir erst klar, was ich da so locker vom Hocker Dämliches dahergesagt hatte und in welch peinliche Situation ich mich dadurch manövriert hatte. Ich wollte eigentlich nur was Nettes in ihrer Sprache sagen und entschuldigte mich im nächsten Moment für meine ungewollte Anmache. Sie meinte darauf versöhnlich: „Nimm das nicht tragisch! Das Gleiche ist mir von Seiten eines Russen vor kurzem schon mal passiert.“

Ilona war agil und durchtrainiert. Sie war in den letzten Jahren bereits auf verschiedenen Jakobswegen uspanischer-jakobswegnterwegs gewesen. Sie kannte neben dem jetzigen Camino francés auch die Via de la Plata, die von Sevilla über Salamanca heraufzieht und in Astorga den Hauptweg erreicht. Sie war schon auf dem Küstenweg gewandert von Irun über Santander und Gijón nach Compostela. Und sie war sogar mit dem Ursprünglichen Weg vom asturischen Oviedo über Lugo nach Santiago vertraut, den ich als Abschluss auch noch vage im Programm hatte und für den sie mir interessante Hinweise geben konnte. Sie war jetzt nur erneut auf dem Jakobsweg unterwegs, weil ihre Freundin inständig darum gebeten hatte, sie zu begleiten.

Für Ilona war es nur eine Art Warmlaufen für ein weit anspruchsvolleres Ziel: Eine Woche nach dieser Reise wollte sie mit einer Expedition nach Kasachstan, um im Altai-Gebirge einige 6000er zu besteigen.

Ein komplettes Pilgermenü mit dem Gaskocher

Um 17 Uhr öffnete nach der Siesta der Supermarkt und ich ging mit Jordi einkaufen. Da die kleine Herberge keine Küche hatte, mussten wir auf seinen Gaskocher zurückgreifen. In einer kleinen Außennische der Kirche wurden zunächst Nudeln gekocht und dann dazu Zwiebeln, Champignons, Erbsen und Joghurt zu einem einfachen, schmackhaften Gericht zusammengerührt. Danach Weißbrot mit Leberpastete und ein Bier aus der Dose. Im Pilgermaßstab ein komplettes Menü! Vor allem für uns, die wir beide knapp bei Kasse waren.

Redaktion allesanderswo.de
Fortsetzung: 54 Tage unterwegs auf den spanischen Jakobswegen Teil 18 – Ein Reisebericht

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Teil 1 – 54 Tage unterwegs auf den spanischen Jakobswegen – Ein Reisebericht

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Alle Fotos: Copyright ©Johannes Spiegel-Schmidt

 

 

Johannes Spiegel-Schmidt

Johannes Spiegel-Schmidt

Nach einem umfangreichen „Studium generale“ in Theologie, Philosophie und Sozialwissenschaften, Mitbegründer der taz Berlin. Koordinator der taz-Auslandsredaktion und langjähriger Korrespondent in Madrid. Umfassende Vertiefung in die iberische Sozial- und Kulturgeschichte. Während der politischen Umbrüche im Ostblock und der Krisenherde im Nahen Osten Freelancer bei den führenden spanischen Medien. Autor mehrerer Reiselesebücher über verschiedene spanische Regionen. Innerhalb der Studienzeit umfangreiche Reisen durch den Orient bis nach Indien, per Autostop durch die Sahara und Westafrika. Zurück in Deutschland als Studiosus-Reiseleiter unterwegs bis in die letzten Winkel Europas. Heute im Unruhestand. Das „Dritte Alter“ wartet tagtäglich mit neuen Überraschungen. Das wirkliche Leben kann jetzt beginnen…
Johannes Spiegel-Schmidt